Wirtschaftslexikon

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Freier Kapitalverkehr

ist eine der sogenannten vier Grundfreiheiten, die im EU-Binnenmarkt gelten. Das Prinzip des freien Kapitalverkehrs legt fest, dass Beschränkungen des Kapital- und Zahlungsverkehrs zwischen den Staaten verboten sind und schafft somit die Grundlage für einen europäischen Finanzmarkt. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie in ausländische Firmen investieren und Gesellschaften in anderen Staaten besitzen dürfen. Für Bürger hat der freie Kapitalverkehr den Vorteil, dass sie beispielsweise in ausländische Aktien und Immobilien investieren können und in anderen Staaten ein Bankkonto eröffnen dürfen.